Wahlergebnisse für Wahlkreis Augsburg-Stadt Erststimme und Zweitstimme

vielen Dank an jede/n die/der gewählt hat. Ein besonderes Dankeschön an diejenigen, die uns ihre Stimmen gegeben und uns damit ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Wir werden alles tun, um das in uns gesetzte Vertrauen zu erfüllen.
Mit dem lachenden Auge sehen wir das Abschneiden unserer Partei. Für den Bund bedeutet das, dass wir das Ergebnis aus 2005 fast verdoppelt haben. Für Bayern bedeutet es, dass sich die Bundestagsmandate verdoppelt haben. Für Augsburg bedeutet es, dass wir einen Augsburger Bundestagsabgeordneten der Linken haben werden, unseren Alexander Süßmair. Zum Einzug in den Bundestag alles Gute und viel Erfolg.
Mit dem weinenden Auge sehen wir das schlechte Abschneiden der SPD und den Erfolg der FDP. Eine Regierung mit FDP Beteiligung birgt die Gefahr, dass die Belange der Arbeitgeber und der Konzerne überdurchschnittlich vertreten, die Belange der Arbeitnehmer dafür vergessen werden. Guido Westerwelle hat bereits vor Jahren durchblicken lassen, was er von Gewerkschaften und damit Arbeitnehmervertretungen hält. Nur zu bekannt sind noch seine Sätze, in denen er die Gewerkschaften als „Plage für unser Land“ bezeichnete und forderte, dass man „das starre Tarifvertragssystem aufbrechen“ müsse. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob er seine Ansicht geändert hat oder ob er bei dieser Wahl nur auf solche „Versprechungen“ verzichtet hat um Stimmen der Arbeitnehmer zu bekommen.
Liebe WählerInnen, Liebe Wähler, wir fordern dazu auf, die Politik von Schwarz-Gelb kritisch zu beobachten.
Ob es Laufzeitverlängerungen bei AKW's geben wird.
Ob es Steuererhöhungen geben wird.
Ob es Einschnitte in das soziale Netz geben wird.
Denn eines ist sicher, irgendwo wird das Geld herkommen müssen.
Mit solidarischen Grüßen Rainer Nödel KV Augsburg










Rund 100 Beschäftigte der Traditionsmolkerei CEMA – heute Allgäuland – in Augsburg protestierten am Freitag gegen die Schließung der Molkerei und gegen das Verhalten von Werksleitung und Geschäftsführung im Vorfeld dessen.
Klaus Ernst, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Schweinfurt und stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, drückte seine Solidarität mit dem Protest der Beschäftigten aus. „Warum ist es eigentlich so, dass wir unseren Job verlieren, wenn die Manager falsche Entscheidungen treffen und ihren Job nicht machen?“ fragt er die Kolleginnen und Kollegen unter auftosendem Applaus. Zeit, dass Betriebsräte mehr Mitbestimmung in unternehmerischen und wirtschaftlichen Fragen erhalten. „Außerdem kann es nicht sein, dass Leute wie ihr, die 30 oder 40 Jahre hart geschafft haben, mit einem Arschtritt fliegen und nach einem Jahr im Hartz-System landen. Da muss sich was ändern.“
Bei der vorher stattfindenden Betriebsversammlung fand es die Geschäftsführung nicht nötig, die Kolleginnen und Kollegen über ihre Planungen hinsichtlich eines Sozialplans und des weiteren Umgangs im Vorfeld der Werksschließung zu informieren. „Ein solches Verhalten ist ein Skandal.“ so Tim Lubecki, Gewerkschaftssekretär der NGG in Schwaben. „Deren Job ist es, sich darüber Gedanken zu machen, wie es weiter geht. Und diesen Job haben sie miserabel erfüllt.“

Wo: Gaststätte Wertachau,
Augsburg-Oberhausen,
Schöpplerstraße 24
Wann: Dienstag 08. September 2009, ab 19.30 Uhr
Am kommenden Sonntag, dem 6. September findet in Augsburg-Oberhausen, in der Ulmerstraße zwischen Oberhauser-Bahnhof und Wertachbrücke, wieder der Marksonntag statt, der von der Arbeitsgemeinschaft Oberhausen veranstaltet wird.
DIE LINKE ist auch mit einem Stand vertreten. Unser Stadtrat und Bundestagsdirektkandidat Alexander Süßmair, wird auch vor Ort sein. Beginn ist um 11 Uhr und dauert bis zum späten Nachmittag.

Gesellschaftspolitisch ist die Frage, ob Union, SPD, FDP oder Grüne ein paar Prozente gewinnen oder verlieren, irrelevant, weil sie nur zwei nennenswerte Differenzen haben - beim gesetzlichen Mindestlohn und bei der Atomenergie. Ansonsten sind sich Union, SPD, FDP und Grüne einig, dass die Bundeswehr Krieg in Afghanistan führen soll und dass die Rente um zwei Jahre gekürzt wird. Union, SPD, FDP und Grüne stehen im Kern zur Agenda 2010 und trotz kleiner Korrekturen zu Hartz IV. Und Union, SPD, FDP und Grüne sind sich einig, den Spitzensteuersatz der Einkommenssteuer zu senken. Nur DIE LINKE schwimmt nicht mit in dieser Konsenssauce. Einen Monat vor der Bundestagswahl am 27. September äußern sich die beiden Spitzenkandidaten der LINKEN, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine, in der Bundespressekonferenz zur aktuellen politischen Lage in der Bundesrepublik.
DIE LINKE ist die Wahlgewinnerin im Saarland. In Thüringen und in Sachsen hat DIE LINKE ihre Wahlziele erreicht: Die CDU-Alleinherrschaft ist gebrochen. Im Saarland und in Thüringen haben die Wählerinnen und Wähler einen Politikwechsel hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit eröffnet. "DIE LINKE geht mit einem Riesenerfolg in die Bundestagswahl. Unsere Themen bleiben: die soziale und politische Stärkung von Arbeit und Lohn statt von Börsianern und Dividenden, der Ausbau der demokratischen Beteiligung in Politik und Wirtschaft", kündigt Wahlkampfleiter Dietmar Bartsch an.
Auf die Unabhängigkeit und Überparteilichkeit legt man bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung besonders viel Wert, zumindest vermittelt die Fassade des Printerzeugnisses diesen Eindruck. Das Zeitungslayout will auf den Zusatz "unabhängige überparteiliche Tageszeitung" zum Namen "Augsburger Allgemeine" nicht verzichten, im Online-Auftritt der AZ sucht man danach vergeblich. Vieleicht ist das auch schon der Grund, warum bei der Suche nach dem nach dem originellsten Augsburger Wahlplakat, kein Linksparteiplakat zur Wahl steht.
Aber vieleicht gibt es ja auch andere Gründe, da können wir nur mutmaßen: mehr hier