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Am 20. Februar wählten die Mitglieder der Augsburger LINKEN auf einer vollständig digitalen Versammlung ihre Bundestagskandidaten für Augsburg-Stadt und Augsburg-Land. Die Ergebnisse werden nun noch per Briefwahl bestätigt.  Für DIE LINKE war zu jeder Zeit klar, dass eine Versammlung in Präsenz aktuell keine Option darstellt. „Wir können doch kein Verständnis der Bürger*innen für die aktuellen Maßnahmen erwarten, uns als Politik gleichzeitig aber fröhlich zu Versammlungen treffen!“ so Kreisrat Maximilian Arnold,  der die digitale Durchführung der Versammlungen gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Netzpolitik organisierte.

Wie auch schon 2017 ziehen Frederik Hintermayr (Stadt) und Cengiz Tuncer (Land) für DIE LINKE in den Wahlkampf. Beide freuen sich über die erneut  große Zustimmung der Partei. Hintermayr wurde mit 90 Prozent  und Tuncer mit 75 Prozent der Stimmen gewählt. Frederik Hintermayr, der DIE LINKE aktuell im Bezirkstag und Stadtrat vertritt, wurde auf dem Parteitag der bayerischen LINKEN zudem auf Listenplatz 8 gewählt. Er sagt: „Ich möchte im Herbst ein linkes Bundestagsmandat nach Augsburg holen! Augsburg als ärmste Stadt Bayerns braucht endlich einen bundespolitischen Vertreter, der sich entschieden gegen steigende Armut, sinkenden Löhne sowie die Krise im Gesundheitswesen einsetzt!“ Hintermayrs Schwerpunktthema ist die Gesundheits- und Pflegepolitik. Als ausgebildeter Gesundheits- und Krankenpfleger wolle er den Beschäftigten im Gesundheitswesen eine laute und verlässliche Stimme im Parlament geben. 

Cengiz Tuncer, der auch schon 2017 für DIE LINKE im Wahlkreis Augsburg-Land angetreten war möchte den Wahlkampf vor allem auch dafür nutzen, seine Partei jenseits der Großstädte weiter zu etablieren. Er erklärt: „Es war ein großer Erfolg, dass wir im Landkreis Augsburg letztes Jahr das erste Kreistagsmandat gewinnen konnten. Darauf bauen wir jetzt auf. Wir werden, gerade in diesen Zeiten, die Themen soziale Gerechtigkeit und Solidarität in den Mittelpunkt stellen!“