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Rebecca Lindner

Augsburg Gendergerecht? Von wegen!

Kommentar unserer Stadtratskandidatin Rebecca Lindner 

Gestern, Mittwoch den 11.12., lud unsere Stadtregierung zum „menscheln“. Im Stadtteilgespräch, das gleichzeitig eine Bürger(*innen?)versammlung war, konnten Sorgen, Fragen und Anmerkungen ganz direkt im Dialog mit unseren Referent*innen und Bürgermeister*innen angebracht werden. „Bürgernah“ ging es zu im goldenen Saal. OB-Kandidatin Eva Weber eröffnete die Veranstaltung und begrüßte ihre Bürger, Augsburger und Anwohner. Ich als Bürgerin dieser Stadt wurde leider nicht begrüßt. Schade. Relativ schnell durften und sollten auch die Besucher*innen der Veranstaltung zu Wort kommen. Dieses Angebot nahm ich gerne entgegen und merkte an, dass es schön wäre, wenn sich die Redner*innen um Gendergerechte Sprache bemühen würden. Ein Raunen hallte durch den gewaltigen Raum. Eva Weber rief mich zur Ordnung und forderte einen guten Umgangston. Aber Moment... hatten wir das Thema nicht schon einmal? Was sagte OB Gribl noch gleich  im Januar diesen Jahres dazu? Achja: "Ein Mittel [zur Gleichberechtigung und Gleichstellung] ist - neben vielen anderen - ein geschlechtersensibler Sprachgebrauch, der Frauen und Männer gleichermaßen benennt." Doch leider hielt sich weder er selbst, noch ein/e andere Teilnehmer*in des Podiums an seine Worte. So ging es leider den ganzen Abend nur um die Augsburger. Wird es also noch ein Stadtteilgespräch für Augsburger*innen geben?