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Bayerbach macht sich lächerlich!

Nach einer Podiumsdiskussion in ihrem Wahlkreis ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einigen Medien wegen ihrer spontanen Reaktion auf die Aussage eines AfD-Lokalpolitikers gelobt worden. Dieser hatte bei dem Leserforum in Stralsund behauptet, in Deutschland sei etwa die Meinungsfreiheit «massiv eingeschränkt». Nun wird im Internet verbreitet, der Mann sei gar kein AfD-Politiker, sondern ein «Journalist der linken Presse», der bewusst «total unsinnige Fragen» gestellt habe.

Auch der Augsburger AfDler Markus Bayerbach verbreitete im Netz die Behauptung, beim peinlichen Auftritt seines Parteikollegen Naulin habe es sich um einen Fake gehalten. Dazu erklärt OB-Kandidat Frederik Hintermayr (DIE LINKE): „Bayerbach macht sich mal wieder lächerlich. Er beweist eindrucksvoll, dass auch die vermeintlich gemäßigten Kräfte in der AfD von wilden Verschwörungstheorien getrieben werden. Der angebliche Coup der „linken Systempresse“ ist in Wahrheit Ausdruck des rechtsextremen Weltbildes der AfD."

Dieser Politikstil habe, so Hintermayr, im bevorstehenden Kommunalwahlkampf nichts verloren. Hintermayr weiter: „Die AfD enttarnt sich mal wieder selbst. Alle demokratischen Kräfte sind gut beraten, sich gemeinsam gegen diese Form der Politik zu stellen. Lassen wir nicht zu, dass dieser Stil die bevorstehenden Monate des  Kommunalwahlkampfes prägt!“