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Bevc

Die FOS/BOS: Sanierung oder Neubau?

Viele der Augsburger Schulen befinden sich in katastrophalem Zustand! Mit am schlimmsten steht die FOS/BOS da. Dort sind die Dächer undicht, sie ist Asbestverseucht, es hat bereits in ihr gebrannt, weswegen die LehrerInnen seit mehr als einem jahr ein unzumutbares Lehrerzimmer haben und es passiert wenig bis nichts. An diesem Beispiel wird klar: Das 300 Mio Euro Programm der CSU/SPD/Grünen Regierung Augsburgs für die Sanierung der Schulen reicht hinten und vorne nicht!

Jetzt wurde im Stadtrat beschlossen die FOS/BOS zu sanieren. Laut Rechnung des Baureferenten Merkle ist dies geringfügig preiswerter als ein Neubau. 

Die sanierte Schule wird aber den Bedarf bei Fertigstellung nur zu 90% decken. Das konnte man sogar der Beschlussvorlage im Stadtrat entnehmen. Sprich: Man will für teures Geld ein Schulgebäude sanieren in dem Wissen, dass es zu klein sein wird, wenn es fertig ist.

Kurz: Ein Neubau der FOS/BOS wäre ein vierfacher Gewinn im Vergleich zu der Sanierung: 

1. Man bekäme für das (voraussichtlich) gleiche Geld eine nagelneue Schule.

 2. Diese könnte so groß sein, wie es die gegenwärtigen Bedarfsrechnungen ermittelt haben und könnte Raum für eventuell nötige Erweiterungen schon in der Planung vorsehen.

 3. Eine moderne und neue Schule verfügte über eine zeitgemäße Raumstruktur und genügte den Ansprüchen an ein Schulgebäude im 21. Jahrhundert.

 4. Bei einem Neubau wären im Vergleich zu einem sanierten Gebäude sowohl der Brandschutz als auch die Energiefffizienz besser.

Wer also eine nachhaltige, wirtschaftliche, pädagogisch und öklologisch sinnvolle Schulsanierungsstrategie möchte, sollte lieber von den Augsburger Regierungsparteien abstand nehmen. DIE LINKE Augsburg befürwortet dagegen den Neubau der FOS/BOS samt einer nachhaltigen Planung sowohl für die SchülerInnen, die LeherInnen, die Umwelt, als auch für den städtischen Haushalt!