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Feliphe Schiarolli

„Es reicht!“ - Solidarität mit unseren Lehrkräften

Zuletzt wurde in der Presse ausführlich über das sogenannte  Maßnahmenpaket des Kultusministers Piazolo (Freie Wähler) gegen Unterrichtsausfall berichtet. Das Kultusministerium kündigte an, die Antragsteilzeit für Lehrkräfte auf ein Mindeststundenmaß von 23 bzw. 24 Unterrichtsstunden anzuheben und den Antragsruhestand künftig erst ein Jahr später, also ab dem 65. Lebensjahr zu genehmigen. Zudem sind Freistellungsmodelle wie das Sabbatjahr nicht mehr möglich. Die Unterrichtspflichtzeit der Grundschullehrer*innen wird vorübergehend um eine Stunde pro Woche erhöht.

Christine Wilholm und Frederik Himtermayr, das Spitzenduo der LINKEN, erklärt: "Die Kolleg*innen an den Schulen sollen also mehr unbezahlte Arbeit leisten, um die Fehlplanungen des Ministeriums zu kompensieren. Das zeugt von mangelnder Wertschätzung und fehlendem Verständnis von der Sitiuation an den bayerischen Schulen“.

Die Freien Wähler werben auf ihren Plakaten in Augsburg mit „guten Kontakten nach München“. Diese sollten sie endlich nutzen, wenn sie sich weiterhin vor Ort glaubhaft für bessere Bildung engagieren will.

Um den Personalmangel etwas entgegenzusetzen, müssen Studium und Lehrberuf attraktiver gemacht werden. Daher schließt sich DIE LINKE  den Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an:

+ Arbeitszeitreduzierung statt weiterer Belastung

+ A13 als Einstiegsbesoldung

+ Höhergruppierung der Fach und Förderlehrkräfte und der angestellten Lehrkräfte

+ Erneute Aussetzung der externen Evaluation

+ Eine Reform der Lehrkräfteausbildung

+ Eine vorübergehende Reduzierung der Stundentafel

DIE LINKE unterstütz die Demonstration gegen das Kultusministeriumsschreiben am 14.02., 16:00 Uhr am Moritzplatz Augsburg!