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Statt den sozialen Wohnungsbau zu fördern, verkauft die CSU Sozialwohnungen gern mal an private Investoren wie die Ausgburger Patrizia

Mietpreise in Augsburg explodieren

Wer zur Miete wohnt und bei der Kommunalwahl CSU, CSM oder Pro Augsburg wählt, sollte den Geldbeutel festhalten.

Wer zur Miete wohnt und bei der Kommunalwahl CSU, CSM oder Pro Augsburg wählt, sollte den Geldbeutel festhalten. Denn die Augsburger Stadtregierung aus diesen drei Parteien schlampt seit Jahren beim sozialen Wohnungsbau. Das Ergebnis: Mietpreise explodieren.

In seinem "Augsburg Plan" verspricht Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl den AugsburgerInnen blühende Landschaften. "Bezahlbares Wohnen sichern", heißt es im Wahprogramm des OB vollmundig.

Blühende Landschaften?

Die Realität sieht anders aus. Die Mietpreise in Augsburg explodieren. So steht es schwarz auf weiß in der Augsburger Allgemeinen. Die Gründe? Beim sozialen Wohnungsbau wird in Bayern und in Augsburg seit Jahren geschlampt. Das rächt sich jetzt für die MieterInnen. Erst verscherbelt die CSU-Landesregierung 32.000 GBW Wohnungen an den Augsburger Immobilienkonzern Patrizia. Bereits kurz nach dem Verkauf steigen die Mieten vielerors deutlich. 

Mietpreisexplosion

In Augsburg sieht es nicht anders aus. Kürzlich hat die Stadt in aller Stille die denkmalgeschütze Liegenschaft in der Spitalgasse 14 am freien Markt zum Verauf angeboten. So sichert man kein bezahlbares Wohnen.

Die CSU geführte Augsburger Stadtregierung aus CSU, CSM und Pro Augsburg schlampt seit Jahren beim sozialen Wohnungsbau. DIE LINKE fordert: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) soll sich darauf konzentrieren, mehr günstige Wohnungen zur Verfügung zu stellen - für unter 5€/m2. Weil die bisherige Stadtregierung das nicht geschafft hat, braucht es eine starke LINKE im Stadtrat.

Weiterhin fordert die LINKE auf Bundesebene eine echte Mietpreisbremse: Mietsteigerungen ohne Wohnwertverbesserungen müssen grundsätzlich ausgeschlossen werden. Wertsteigerungen – etwa durch energetische Sanierung – sollen nur in dem Maße mieterhöhend wirken, wie sie andererseits die Mieterhaushalte bei den Kosten für Strom und Heizung entlasten. Hier versagt die CDU-geführte Bundesregierung. (tl)