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Rechtsextreme reagieren sich am Büro von DIE LINKE ab

Erneut gab es einen Angriff auf das Büro der Augsburger LINKEN am Mauerberg. Dort hat auch die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Susanne Ferschl ihr Büro. Zu dem Angriff bekannten sich die rechtsextreme "Identitäre Bewegung".

Bundesweit hatten sich die Rechtsextremen am Montagmorgen an Parteizentralen und Medienhäusern mit einer Plakatkampagne abreagiert. Ein Plakat zeigt ein Bild des verletzten AfD-Abgeordneten Frank Magnitz. Zudem wurden rotverschmierte Steine abgelegt. Hierbei sollte auf die angebliche Verharmlosung des Linksextremismus aufmerksam gemacht werden. Zumindest vor dem Redaktiongebäude der taz in Berlin hatten die Plaktierer selbst Gewalt angewendet und eine Mitarbeiterin der taz bedrängt. 

Bereits im vergangenen Jahr musste in Augsburg mehrmals die Polizei zum Büro der Partei DIE LINKE ausrücken und ermitteln. Zuletzt wurde vor der Landtagswahl ein Angriff mit explosiven Mitteln verübt und der Briefkasten weggesprengt. Anke Diron, stellvertretende Vorsitzende der Augsburger LINKEN zu dem erneuten Vorfall: „Es handelt sich eindeutig um eine politisch motivierte Tat und den Versuch der Einschüchterung.“

Die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN im Bundestag Susanne Ferschl, ergänzt: „Die Frequenz dieser Angriffe nimmt zu. Ziel ist es, den politischen Gegner in Angst und Schrecken zu versetzen. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Strategie der Rechten aufgeht! Unser Kampf für eine friedliche und offene Gesellschaft geht weiter! Ich hoffe, den  Ermittlungsbehörden gelingt es, die Täter schnell ausfindig zu machen.“ DIE LINKE solidarisiert sich mit den zahlreichen Opfern rechter Gewalttaten und Angriffe, die täglich und bundesweit stattfinden.

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