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Verdacht auf Volksverhetzung - Ermittlungen gegen OB-Kandidaten der AfD 

Wie der Merkur berichtet, hat der AfD Abgeordnete Bayerbach seinen ehemaligen Mitarbeiter Andreas Jurca wegen Volksverhetzung angezeigt. Jurca ist OB-Kandidat seiner Partei in Augsburg.

Dazu erklärt Bezirksrat Frederik Hintermayr, OB-Kandidat der LINKEN: „Spätestens jetzt ist eine Grenze überschritten! Die Verharmlosung der AfD als konservativ oder populistisch muss ein Ende haben. Wir haben es hier mit Rechtsextremen zu tun! Ich erwarte mir von den demokratischen Parteien, Verbänden und der Presse in Augsburg, dass Herrn Jurca im Wahlkampf keine Bühne geboten wird. Als Bezirksrat bin ich bereits mit einem Abgeordneten der AfD konfrontiert, der aufgrund seiner Begeisterung für die Waffen-SS, vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Die Vorwürfe gegen Jurca machen deutlich, dass das kein Einzelfall in dieser Partei ist." Hintermayr weiter: „In vier Monaten ist Kommunalwahl in Augsburg. Die AfD ist kein Gesprächspartner über die Zukunft unserer Stadt, sondern eine Bedrohung für den städtischen Frieden!“