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Zur Stichwahl in Augsburg

Zur Stichwahl um das OB-Amt der Stadt Augsburg erklärt Frederik Hintermayr, Kreissprecher und neugewählter Stadtrat der Augsburger LINKEN:

„Es sagt viel über den Zustand der Augsburger Grünen aus, dass sie sich zu einer Wahl zwischen Dirk Wurm (SPD) und Eva Weber (CSU) nicht klar positionieren. Noch vor wenigen Jahren wäre das undenkbar gewesen. Für uns ist klar, dass es bei der Wahl zwischen CSU und SPD nur ein klares und deutliches Votum für die SPD und Dirk Wurm geben kann!“ Hintermayr weiter: „Die SPD hat in den letzten Jahren zwar viele Fehler gemacht. Auch in Augsburg. Wir haben diese thematisiert und werden das auch weiter tun. Aber nun gilt es: CSU verhindern. SPD wählen.“

 DIE LINKE ist im neuen Stadtrat mit zwei Mandaten vertreten und kündigt an, ihre Themen aus dem Wahlkampf nun ins Rathaus zu tragen. Hintermayr: „Augsburg muss sozialer werden. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen, kostenlosen Nahverkehr und mehr Beteiligung der Bürger*innen bei wichtigen Entscheidungen.“ 

In welcher Form und mit welchen Gruppen DIE LINKE künftig im Stadtrat zusammenarbeiten werde, sei aktuell noch nicht absehbar, erklärt Hintermayr. „Es geht darum, jetzt zu klären, wie wir für unsere Forderungen und Inhalte die nächsten sechs Jahre am besten Druck machen können!“ Auch wenn in Zeiten der Corona-Krise keine Mitgliederversammlungen durchgeführt werden können, setzt DIE LINKE auf eine Beteiligung ihrer Basis. „Das genaue Vorgehen besprechen wir gerade im Vorstand. Denkbar sind Video- und Telefonkonferenzen mit der Parteibasis“.