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Foto: Bauer

Erhöhung der AVV-Fahrpreise grenzt an Zynismus

Zur geplanten Erhöhung der AVV-Fahrpreise ab ersten Juli um 3,2 Prozent erklärt Frederik Hintermayr, Stadtrat der Augsburger LINKEN und Bundestagskandidat: „Nach über 5% im verganenen Jahr sollen die Preise für Bus und Straßenbahn schon wieder um mehr als 3 Prozent steigen. Das ist in diesen Zeiten ein fatales Signal. Statt umweltverträgliche Mobilität für alle attraktiv zu machen, werden die Preise nun schon wieder erhöht und damit vor allem für finanziell Schwache unbezahlbar! Gerade Menschen, die aufgrund ihres geringen Einkommens auf Bus und Bahn angewiesen sind, werden unangemessen belastet.“

Cengiz Tuncer, Bundestagskandidat für Augsburg-Land ergänzt: „Außerdem ist es angesichts der zunehmenden Luftverschmutzung in Innenstädten doch wirklich nicht nachvollziehbar, immer und immer wieder dafür zu sorgen, dass öffentliche Verkehrsmittel noch unattraktiver werden. Kostenloser Nahverkehr muss das langfristige Ziel sein." 

Hintermayr abschließend: "Es grenzt doch an Zynismus. Erst wurde wochenlang darüber diskutiert, dass die Spritpreise erhöht werden müssen um das Klima zu retten. Jetzt werden Bus und Straßenbahn in Augsburg teurer. Wir dürfen nicht zulassen, dass Mobilität ein Privileg für Gutverdienende wird. Wie soll da die alleinerziehende Mutter oder der Rentner von A nach B kommen? Sozial gerecht geht anders!“