Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Foto: Martin Sanchez

Hintermayr fordert im Kampf gegen Corona die Freigabe von Impfstoff-Lizenzen

Die Corona-Pandemie und ihre Mutationen breiten sich weiter aus. Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April erhebt der LINKE Bundestagskandidat und Gesundheitspolitiker Frederik Hintermayr schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung. Er erklärt: „Es wurde versäumt, rechtzeitig die Produktion von ausreichend Impfstoff sicherzustellen. Mit einer rechtzeitigen Freigabe der Impfstofflizenzen hätte man dafür sorgen können, dass alle Firmen, die Impfstoffe herstellen können, das auch tatsächlich dürfen. Damit hätten wir heute ganz andere Kapazitäten, Impfquoten und dadurch auch gerettete Leben!“ 

Höhere Kapazitäten seien auch nötig, weil man eine Pandemie nur weltweit besiegen könne. Nur auf das eigene Land zu schauen sei kurzsichtig: „Wir sind erst sicher, wenn alle sicher sind“, sagt Hintermayr. Derzeit sei aber noch nicht einmal genug Impfstoff für die reichen Industrieländer da. Das versäumte müsse nun dringend nachgeholt werden. Frederik Hintermayr weist auf die drohende Überforderung des Gesundheitssystems hin: „Viele Beschäftigte in den Krankenhäusern sind bereits jetzt völlig erschöpft. Und durch die neuen besonders aggressiven Varianten landen immer mehr auch junge Menschen auf Intensivstationen.“ Auch die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft sei von Corona an ihre Grenzen gebracht: „Die Einschränkungen in unserem Alltag machen zahlreiche Menschen krank und zerstören wirtschaftliche Existenzen. Das ist eine Situation, die man hätte vermeiden können, hätte man im letzten Sommer vorausschauend gehandelt,“ ist Hintermayr überzeugt.