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Kreisrat Maximilian Arnold (DIE LINKE) kritisiert Nutzung der LUCA-App 

Das Landratsamt nutzt seit Kurzem die Luca-App und bietet Beratung in der Umsetzung und Nutzung an. Seit längerem steht die App in der Kritik. In Mecklenburg-Vorpommern ist die App bereits in der Corona-Rechtsverordnung verankert.

Das Landratsamt nutzt seit Kurzem die Luca-App und bietet Beratung in der Umsetzung und Nutzung an. Seit längerem steht die App in der Kritik. In Mecklenburg-Vorpommern ist die App bereits in der Corona-Rechtsverordnung verankert. Dazu Kreisrat Maximilian Arnold: „Die LUCA-App widerspricht so ziemlich jedem Grundsatz, den wir an Kontaktverfolgungsapps anlegen sollten.“
Hauptkritikpunkte sind der fragwürdige Nutzen, die zentrale Datenspeicherung, Schwachstellen im Sicherheitskonzept, Anzeichen für De-Anonymisierung, Fingerprinting, die technischen Mängel der Programmierung, der begrenzte Technik-Support und die fehlende Barrierefreiheit.
Das mündet in nicht ausreichend geschützten Bewegungsprofilen auf zentralen Servern, die dann ein Abgreifen der Daten immer lohnender machen. Der Chaos Computer Club äußerte sich bereits am 13.04.2021 in einer vernichtenden Stellungnahme. Maximilian Arnold: „Bayern und insbesondere der Landkreis Augsburg sollte sich Thüringen anschließen, das nach Modellversuchen auf die allgemeine Einführung verzichtet und die Kontaktdatenübermittlung durch offene Standards in den Gesundheitsämtern ermöglichen will.“

Weitere Informationen:

https://www.ccc.de/de/updates/2021/luca-app-ccc-fordert-bundesnotbremse